Die Schlacht von Grim Batol

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Alextraza

Derweil kämpften die versprengten Überreste der Horde in den vom Krieg gebeutelten Südländern um das nackte Überleben. Zwar konnten Grom Höllschrei und sein Kriegshymnenklan sich der Gefangennahme entziehen, Totauge und sein Klan des Blutenden Auges jedoch wurden eingekesselt und in die Internierungslager von Lordaeron gebracht. Trotz dieser verlustreichen Aufstände hatten die Aufseher der Lager bald wieder die Kontrolle über ihre ungebührlichen Schützlinge.

 

Eine große Streitmacht der Orcs jedoch streifte noch immer ohne Wissen der Allianz frei durch die nördlichen Wüsten von Khaz Modan. Der Drachenmalklan unter Führung des berüchtigten Hexenmeisters Nekros kontrollierte mit Hilfe eines alten Artefakts namens "Dämonenseele" die Drachenkönigin Alexstrasza und ihren Drachenschwarm. Mit der Drachenkönigin als Geisel stellte Nekros in der verlassenen – und, wie manche behaupten, verfluchten – Wildhammerfestung Grim Batol heimlich eine Armee auf.

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Nekros hatte vor, seine Streitmacht und die mächtigen roten Großdrachen gegen die Allianz ins Feld zu schicken, und hegte die Hoffnung, die Horde damit wieder zu vereinen und die Eroberung von Azeroth fortzusetzen. Seine Vision freilich wurde nicht Wirklichkeit: Einer kleinen Schar von Widerstandskämpfern unter dem Menschenmagier Rhonin gelang es, die Dämonenseele zu zerstören und die Drachenkönigin aus Nekros' Bann zu befreien.

 

In ihrer Wut zerstörten Alexstraszas Großdrachen Grim Batol bis auf die Grundmauern und äscherten den größten Teil des Drachenmalklans ein. Nekros' hochfliegende Pläne der Wiedervereinigung waren endgültig gescheitert, als Truppen der Allianz die überlebenden Orcs zusammentrieben und in die wartenden Internierungslager warfen. Die Niederlage des Drachenmalklans bedeutete das Ende der Horde und des wütenden Kampfrausches der Orcs.