Der Sonnenbrunnen & der Fall von Quel'Thalas

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Sylvanas als Hochelfe

Obwohl Arthas nunmehr alle Menschen getötet hatte, die er jetzt als seine Feinde betrachtete, quälte ihn immer noch der Geist von Kel'Thuzad. Der Geist flüsterte Arthas ein, dass er für die nächste Phase der Pläne des Lichkönigs wiederbelebt werden müsse. Zu diesem Zweck müsse Arthas Kel'Thuzads Überreste zum mystischen Sonnenbrunnen bringen, der im ewigen Königreich der Hochelfen Quel'Thalas verborgen lag.

 

Arthas und seine Geißel erstürmten Quel'Thalas und belagerten die Elfen, deren Verteidigung immer schwächer wurde. Sylvanas Windläufer, Waldläufergeneral von Silbermond, kämpfte tapfer, aber Arthas löschte die Armee der Hochelfen letztlich dennoch aus und kämpfte sich bis zum Sonnenbrunnen durch.

 

Als grausame Geste seiner Überlegenheit erweckte er sogar Sylvanas' besiegten Leichnam wieder als Banshee, verflucht, im endlosen Untod in den Diensten der Eroberer von Quel'Thalas zu stehen.

Zuletzt tauchte Arthas Kel'Thuzads Überreste in das heilige Wasser des Sonnenbrunnens. Die starken Wasser der Ewigkeit wurden zwar durch diese Tat verunreinigt, Kel'Thuzad jedoch als zauberkundiger Lich wiedergeboren. Nachdem er als Wesen mit jetzt weitaus größerer Macht wiederauferstanden war, erläuterte Kel'Thuzad die nächste Phase der Pläne des Lichkönigs.

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Als Arthas und seine Armee der Toten endlich südwärts zogen, war kein einziger Elf in Quel'Thalas mehr am Leben. Das ruhmreiche Heimatland der Hochelfen, das mehr als neuntausend Jahre überdauert hatte, existierte nicht mehr.